| uit:
Das Wunder von Bern
Fußball spielt Geschichte Peter Kasza Auf
dem Weg ins Finale
(2) Knapp 30.000 Schlachtenbummler waren nach Basel gekommen - und als
die Mannschaftsaufstellung bekannt gegeben wurde, da pfiffen sie, was die Finger
hergaben. Aus dem ersten Gruppenspiel fehlten: Turek, Laband, Mai, Klodt, Morlock,
Ottmar Walter und Schäfer. Stattdessen liefen Kwiatkowski, Bauer, Liebrich,
Mebus, Rahn und Pfaff auf. "Voll und ganz billigen wir seinen Entschluss,
am 20. Juni nicht die komplette erste Garnitur gegen Ungarn einzusetzen"
meldete Adjudant Fritz Walter. Vor dem Spiel machte Herberger den Jungens Mut:
"Ihr habt durchaus die Chance untentschieden zu spielen. Wenn ihr das schafft,
braucht ihr nicht mehr gegen die Türken anzutreten und habt ein achttägige
Pause", Das klang verlockend, haute aber nicht hin. Fritz Walter bemerkte
zum "Opfergang von Basel" knapp: "Der Schiedsrichter pfiff ab -
auch Katastrophen nehmen ein Ende. 3:8..." Weil die misanthropische Presse
und die nicht minder misanthropischen Leser in Deutschland Katastrophen liebten,
ging er erst nach dem Spiel wirklich rund. Erstens bürstete die
Journaille Liebrich wegen dessen Foul an Puskás ab. Der beteuerte zwar,
er habe Puskás nicht absichtlich gefällt, das beeindruckte den Autor
der Welt aber eher weniger: "Die übelste
Tat vollbrachte der ruppige Liebrich. Ohne Notwendigkeit rächte sich einfach
dafür, dass er immer wieder allen davonlief, dass Herrn Liebrichs Fußballkünste
gegen die des Puskás' wie das Gestammel eines Sextaners gegen die fließenden
Vortrag eines Professors wirkten. Aus Wut darüber, nur stottern zu können,
zerschlug der deutsche im freien Feld den Ungarn, anstatt sich selbst zu ohrfeigen.
Diesen Mann sollte mann nie wieder in eine Nationalelf stellen. Es schadet uns
mehr als zehn Niederlagen."
(uitg. be.bra verlag) prijs: €
23,95 isbn: 9783898090469 verschenen in 2004 gebonden: 224 pagina's
Duitstalig levertijd 5-7 werkdagen <afbeeldingen uit het boek>
E.N.V.B.
Das Wunder von Bern /1
/2 / |
|